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Neil

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Beitrag 70925 , Experimentalwettbewerb-2005 Neil [Alter Beitrag19. März 2005 um 11:52]

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Hallo,

auch ich möchte hier mein Projekt vorstellen.
Schon lange habe ich das Ziel mit einer Rakete eine Wolkedecke zu durchfliegen. Allerdings darf man das nicht. Da aber schön Wetter Wolken viel schöner sind, habe ich gedacht, da zwischen den Wolken hindurch zu fliegen. Leider haben diese Wolken eine Basis bei 3000m. Dann kommt noch die Dicke der Wolke hinzu und schließlich noch ein Stück drüber hinweg. Also alles zusammen verdammt hoch. Wie realisiert man das?
Erster Ansatz war die Idee eine Rakete mit Hyabridtriebwerk auf einen BC360 oder BC1800 zu wuppen. Das hat aber ein sehr großen Aufwand nach sich gezogen, sowas wie Hybrid in der Luft starten, sehr stabile Zelle usw.
Dann kam Ende letzten Jahres eine sehr kleine Kamera auf den Markt. Diese paßt in ein 25mm Rohr. Also alles nochmal damit durchgerechnet. Folgendes kam heraus:

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Die Erde ist eine Scheibe. Egal in welche Richtung sich die Menschheit bewegt, sie geht immer auf einen Abgrund zu.


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Beitrag 70926 [Alter Beitrag19. März 2005 um 12:13]

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Die Rakete hat nur 26mm Durchmesser. In der Spitze befindet sich eine magnetische Gipfelpunkterkennung. Darunter die Kamera gefolgt von dem SALT Micro. Das ganze wird dann noch mit einem Kreiselsystem stabilisert damit die Kamera immer in die gleiche Richtung zeigt.
Zum Schluß dann noch der Motor. Es wird ein Wettbewerbsmotor für Raketengleiter eingesetzt. Das Gewicht ist etwas geringer als der Gleiter. Die Brenndauer ist schön lange. Das reicht aber noch nicht. Das ganze wird von einem BC125 angetrieben, der dann direkt nach Brennschluß abgeworfen wird. Dieser Motor liefert die eigentliche Arbeit. Der Motor der Oberstufe schiebt gerade soviel das er gegen den Luftwiderstand ankommt. Er hält die Geschwindigkeit. Das sieht dann theoretisch so aus.

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Beitrag 70927 [Alter Beitrag19. März 2005 um 12:18]

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Wie man sehen kann bleibt die ganze Zeit die Rakete im Unterschallbereich. Vmax liegt bei ca. 275m/s. Leider nimmt aber der Luftwiderstand in dem Geschwindigkeitsbereich nicht mehr so zu wie gedacht. Er wird wohl höher ausfallen. Das macht aber den Reiz der Sache aus. Ich erhoffe mir daher folgende Versuchergebnisse:

1. Film eines Wolkendurchfluges
2. Erfolgreiche Kreiselstabilisierung über längere Zeit (>10s) mit Headinglock.
3. Durch die Höhe/Zeit Aufzeichnung des Salt eine Aussage über den Verlauf des CW-Wertes um spätere Berechnungen genauer durchzuführen.

Gruß

Neil

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Beitrag 74969 [Alter Beitrag04. Mai 2005 um 22:35]

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Hi,

es ist wieder einiges passiert.
Auf der Intermodellbau habe ich mich umgeschaut nach passender Elektronik für meine Rakete. Dabei habe ich folgendes gefunden:
1. Miniservo
2. Kreisel mit Heading Funktion
3. Akku

Anbei ein Foto von dem Servo. Ich habe mir als Innendurchmesser für die Oberstufe 25mm ausgesucht. Ich könnte diese also noch im T1 Bereich fliegen. Das hat aber zur folge das alles was dort rein kommt sehr klein sein muss.

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Beitrag 74970 [Alter Beitrag04. Mai 2005 um 22:38]

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Das Servo paßt da super rein. Es kann von der Bauhöhe komplett im Rohr versenkt werden. Trotzdem lasse ich den Servokopf raus schauen damit ich direkt das Ruder dort anschrauben kann. Ich habe erst überlegt ob ich Das Ruder auf eine eigene Achse montiere, habe imich aber dagegen entschieden. Die Zahnräder passen sich da leider nicht so gut dem Runden Rumpf an.
Das Servo wird von einem Kreisel angesteuert. Leider steht die kontrollierte Achse senkrecht auf der Platine, was dazu führt, das die Platine in der diagonalen gemessen ins Rohr passen muss. Erstes nachmesse hat ergeben das der Kreisel mit Gehäuse nicht rein paßt, aber wer braucht schon ein Gehäusebig grin

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Beitrag 74971 [Alter Beitrag04. Mai 2005 um 22:44]

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Schaut man sich die andere Seite an, so findet man da oben links in der Ecke, gerade mal 5mm groß einen ATMEL MEGA 8. Da kann man mal sehen was man mit den Dingern tolles anfangen kann.
Der Akku an sich ist nicht spektakulär. Der sieht aus wie 4 aneinander geklebte Erbsen und hat gerade mal 50mAh. Das reicht für den kurzen Flug. Ich überlege noch ob ich den nicht ersetzen soll. Die USB-Stick-Kamera hat auch einen Akku der 5V liefert. Das paßt sehr gut zu den 4,8V die ich jetzt habe. Da spare ich Gewicht und Platz. Anzapfen kann ich das dann über den USB Stecker. Darüber könnte ich dann die Rakete auch aufladen. Ich denke das geht in Ordnung da beides keine Funktion der Bergung hat.
Einzig die Temperatur macht mir sorgen. Bei dem rumspielen gerade wurde das Servo doch gut warm. Es hat aber auch am anfang recht stark gezietert. Das muss ich noch in den Griff bekommen.
Mehr sorgen bereitet mir dagegen die Bergung. Ich habe da zwei sehr schöne Stunden mit Wolfgang drüber diskutiert. Um das ganze etwas einfacher zu gestallten habe ich noch bei Robert Klima roten Rauch geholt. Der kommt extra in ein eigenes Rumpfsegment rein. Dort wird dann in der CFK Hülle ein Käfig aus Aluminium gefertigt damit der Rauchsatz nicht den Rumpf durchkokelt.

Gruß

Neil

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Beitrag 74994 [Alter Beitrag05. Mai 2005 um 11:09]

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Hi,

da ich nicht zu den menschen gehöre die lange schlafen, war ich wieder aktiv.
Gerade mußte die Stick-Kamera dran glauben. Das Gehäuse ist zu groß und zu schwer, also ab damit.

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Beitrag 74997 [Alter Beitrag05. Mai 2005 um 11:15]

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Innen sieht es dann gleich viel besser aus. Das dicke da in der Mitte ist der Akku. Scheint einer von den neuen Li Polymer Akkus zu sein. Der hält verdammt lange, muss aber am USB-Port 4h geladen werden. Werde die Spannung mal messen um zu sehen ob es wirklich machbar ist den Kreisel damit zu speisen.

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Beitrag 74998 [Alter Beitrag05. Mai 2005 um 11:21]

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Die Rückseite ist auch viel versprechend. War ich froh als ich da zwei echte Taster gefunden habe. Somit kann ich an der richtigen Stelle im Rumpf ein Loch bohren und dann mit einem Schraubendreher die Kamera programmieren.
Leider habe ich dummer weise die Masseleitung vom LCD gekappt als ich die Platine aus dem Gehäuse geholt habe. Das Display geht jetzt nicht mehr. Aber der allgemeine test nach dem zerlegen hat gezeigt, das die Kamera komplett funktioniert und das Display nicht nötig ist. Der Videomode wird mit einer bestimmten Anzahl an Tastendrücken eingestellt und zusätzlich zum Display noch mit einer orangenen LED angezeigt. Alle anderen Modies werden mit grün oder grün/orange angezeigt. Also kein Problem.
Die Kamera hat eine eigene Linse. Im Gehäuse war noch ein Schutzglas. Das ist jetzt weg und die Optik ist jetzt auch viel besser. Mal schauen wie groß das Loch im Rumpf werden muss. Ich hoffe ja das ich nur für die Linse und nicht für das ganze Objektiv ein Loch bohren muss. Das würde sonst den Rumpf zu sehr stören.
Der Stecker für den USB-Port kommt auch noch ab. Ich mach da lieber was kleinerss rein. Das Dapaterkabel sollte kein Problem darstellen.

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Beitrag 75000 [Alter Beitrag05. Mai 2005 um 11:26]

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Weil ich gerade den Akku lade von der Kamera, war ich etwas konstruktiv. Ich habe mir ein Konzept für die Flossenbefestigung ausgedacht. Wie Oliver stehe ich vor dem Problem eine minimum Diamter bauen zu wollen. Da ist dann nicht mehr viel Platz für TTW. Wie also dann doch die Flossen stabil dran bekommen?
Ich habe mir folgendes ausgedacht. Ich werde das Rohr aus zwei Lagen CFK Schlauck wickeln. Sandwich kommt nicht zum Einsatz weil der geringe Durchmesser genug stabilisiert.
Da wo später mal die Flossen dran kommen werde, werde ich aber zwischen den lagen dreieckige Balsaleisten einfügen (rot schraffiert). Die werden direkt mit dem der ersten Lage verklebt und dann die zweite Lage rüber kaminiert.
Die Flossen werden entweder Sandwich oder auch massiv CFK. Mal sehen. Ich werde dann nur noch an der richtigen Stelle ein Schlitz in die obere CFK Schicht und dem Balsaklotz schneiden und die Flosse einkleben. Die Flosse selber wird sehr wenig Spannweite bekommen, aber dafür sehr lang sein. Dadurch habe ich einen Hebelarm von 13mm Länge wo die Kräfte angreifen. Da können sich dann keine großen Momente mehr aufbauen.

Gruß

Neil

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