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Brzelinski

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Beitrag 86176 [Alter Beitrag05. Oktober 2005 um 20:20]

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Ich weiß nicht, ob ich dich richtige verstanden habe. Aber das macht auch nichts.

Die Leistung P ist gleich dem Produkt aus Spannung und Stromstärke. P=UxI

Die Stromstärke I ist der Quotient aus Ladung und Zeit. I = Q/t .

Also ist die Leistung P = UxQ/t .

P = W / t

W = P x t

Die Betriebsspannung ist 12 Volt, der Strom 0,8 Ampère. Der Anzünder muß nach 10 ms durchgebrannt sein. Die die Zeit ist also 10-2 Sekunden.

...........................Joul........Coulom
W = 9,6 x 10 -2 --------- x --------- x s
........................Coulomb......s

W = 0,096 Joule

So klein ist die zum Anzünden eines Anzünders erforderliche Arbeit. Davon kann man sehr, sehr viele anzünden, bevor der Draht anfängt zu schmelzen.


Geändert von Brzelinski am 05. Oktober 2005 um 23:38

Oliver Arend

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Oliver Arend

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Beitrag 86177 [Alter Beitrag05. Oktober 2005 um 20:26]

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Ich gehe mal von einfacher Zuleitung mit Kabelpeitsche aus. Je mehr Du da parallelschaltest, desto niedriger wird der Widerstand im Zünderabschnitt. Deshalb wird die Spannung, die an den Zuleitungen abfällt, immer größer, und irgendwann zünden Deine Zünder nicht mehr. Die Leitung wird aber kaum warm werden, höchstens der Akku... selbiges gilt für separate Zuleitungen. Da ist dann der Gesamtwiderstand extrem niedrig, die Kabel werden nicht warm, und die Zünder zünden auch, aber nur wenn der Akku nicht schon vorher nachgibt.

Oliver
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Beitrag 86189 [Alter Beitrag05. Oktober 2005 um 22:00]

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Hallo

Bleibt auf dem Teppich und lest das pdf-file.

Oliver: Du erklärst gerade, dass, wenn du die Batterie nahe Kurzschluss betreibst die Spannung sinkt. Stimmt, aber nicht wegen der Zuleitung, sondern wegen dem Innenwiderstand der Batterie.

Nochmal zusammengefasst:
Ob in Reihe oder Parallel, es muss die gleiche Leistung in jeden einzelnen Zündern erbracht werden.
Bei parallel kann die "Batteriespannung" niedrig sein. 1 mal Zündspannung. Der Strom erhöht sich mit jedem Zünder. Und das bedeutet, du brauchst eine Stromquelle mit hohem Strom und niedriger Spannung. Das ist vom Zündgerät schwer beherrschbar.

Oder du schaltest sie in Reihe. Der notwendige Strom entspricht dem Strom, wie für einen Zünder. Die notwendige Spannung vervielfacht sich mit der Anzahl der Zünder. Woher die hohe Spannung?

Der Innenwiderstand der Zünder sollte bei allen Zündern gleich sein. Denn der ist proportional der Arbeit, die sie im Cluster leisten. Sie zünden dann nicht zum gleichen Zeitpunkt.

Bei der Reihenschaltung würde ein viel zu früh durchgebrannter Zünder die anderen Zünder hindern, ihreseits zu zünden.

Welche Zünder und welche Schaltung ist jetzt nur noch eine Frage des Zündgerätes und der Muskelkraft zum Batterietragen.

Von uns allen bleibt nur Asche über.
Ein Beitrag von Hans-Jürgen Sasse
Brzelinski

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Beitrag 86201 [Alter Beitrag06. Oktober 2005 um 00:00]

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Es geht, nach einer Idee vor Ralf, ohne Parallel und Reihenschaltung mit einem einzigen Anzünder. (für Schwarzpulvermotoren)

Vom Anzündpunkt geht zu jeder Düse eine Zündschnur aus auf Klebeband gestreutem Schwarzpullver. Die Düse wird auch mit Schwarzpulver gefüllt und das Klebeband angeklebt. Das ist alles.

Viele Grüße, Gert.

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