Was haltet ihr von dieser Idee
Super Idee, das funktioniert!
Könnte klappen, fasziniert mich aber nicht grade.
Schöne Idee, aber ich würde etwas ändern.
Absoluter Schwachsinn, völlig nutzlos.

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FabianH

Grand Master of Rocketry


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FabianH

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Beitrag 94449 , Wechselbarer Motormount [Alter Beitrag29. Januar 2006 um 01:55]

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Schon seit einigen Tagen geht mir eine Idee durch den Kopf. Wenn man eine Rakete gebaut hat, mit einem auswechselbaren Motormount, dann kommt es oft vor, das je nach Motorenkonfiguration der Schwerpunkt nicht mehr stimmt.
Dann gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Ich ändere die Finnenform
oder b) Ich pump solange Blei in die Spitze bis es passt

bei Möglichkeit a) gibt es dann wiederum Variationen, entweder einen Einschub in dem Motorhalterung und Finnen fest zusammen halten, oder die ganze untere Sektion wird ausgewechselt.

Der Nachteil ist immer der, Ich brauche sehr viel Material, obwohl manche Finnen durchaus gleich sind. Beispiel:
Finne 1 passt zu Motorkonfiguration A, B und C
Finne 2 passt zu Motorkonfiguration D und E

Sprich ich muss 3 Sätze von Finne 1 fertigen, und 2 Sätze von Finne 2. Ich habe also bei einer 4 -flügligen Rakete 20 Finnen herzustellen, obwohl 8 reichen würden. Und zwar nach dem Prinzip, was ich mir überlegt habe:

In die beiden Spanten, die die/das Motorrohr(e) halten, werden pro Finne ein T hineingeschnitten. Dann wird die Motorhalterung ganz normal verklebt.
An die Finnen kommt ebenfalls ein kleiner Querstift, und zwar an das obere und untere Ende des TTW-Streifens.
In das Körperrohr, kommt ebenfalls ein kleiner balkenförmiger Ausschnitt, an die Stellen, wo die Querstiffte der Finne durch müssen.

Nun zur Technik:
Die Motorhalterung wird mit den Spanten bis zu den roten Orientierungspunkten hinein geschoben. Nun werden die Finnen eingesetzt, und die Motorhalterung wird volstänndig ins Rohr geschoben, und verschraubt.
Die Motorhalterung sitzt fest, und die Finnen werden von der Motorhalterung festgehalten.
Ich brauche nach dem oben genannten Beispiel nur 8 Finnen, anstatt 20.
Das sparrt Geld und schont unsere Umwelt.....smile...Ne, Spass bei Seite, Ich spare Material, ich spare Klebstoff, und wenn einer Finne kaputt ist, kann ich diese einzelne sehr einfach auswechseln. Wenn ich nun noch die T-Auschnitte leicht anschräe wird die Finne fest an das Rohr gepresst, und ich kann zum Beispiel die Fillets nur an die Finne kleben, und ich habe trotzdem einen sehr festen Halt!

Noch ein kleines Bildchen, das erleichtert das Verständniss.(Grün=Finne, Blaub=Spant, Schwarz=Körperrohr, Braun=Motorrohr, Rot=Orientierungspunkt)




So viel von meiner Seite, ich werde mal einen Prototypen anfangen, wenn grade Kleber an der Killerbee trocknet. Aber ich denke das funktioniert gut.

Bitte schreibt mal was ihr darüber denkt. Um diese Uhrzeit(von 1:00 bis 5:00 morgens) fallen mir die meisten Ideen ein, leider auch die verrücktesten! wink

MfG Fabian

Geändert von FabianH am 29. Januar 2006 um 02:03

sven1103

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Beitrag 94465 [Alter Beitrag29. Januar 2006 um 12:41]

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Hallo Fabian,

Ich finde, dass die Idee, trotz ihres späten(frühenfg ) Entstehungszeitpunktes ziemlich gut ist. Doch in einem sehe ich ein Problem, oder versteh nicht ganz was du meinst:

Wenn die Finnen über 2 T-Stifte verankert werden, dann muss der Schaft, durch den auch TTW-Balken gehen, über den obersten Spanten anfangen. Sonst könntest du den Stift nicht in den Spanten einführen (oaah, was für ein Verb..knurr ) ....einsetzen.

Wenn das alles ist, dann ist die Finne rel. unstabil, d.h sie kann noch oben verrutschen.

Das ganze könnte man dann so realisieren:



Dann müsstest du allerdings den Motorbereich vom Rest der Rakete trennen, um die Schrauben für den Spanten einsetzen zu können. Der Motorbereich wird dann mit einem Kuppler, und somit mit dem Rest der Rakete, verschraubt.

Gruß,

Sven

Geändert von Tom am 29. Januar 2006 um 15:27


"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."
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Beitrag 94468 [Alter Beitrag29. Januar 2006 um 14:10]

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Hallo Fabian, schöne Idee. Sie sollte aber aus dem T1-Bereich des Forums weg verschoben werden.

Hier meine Ideen:

Es sollte in jedem Fall einen festen Schubspant geben, der die Antriebskräfte aufnimmt. Das entlastet auch die gesamte Flossenkonstruktion.

Du wirst an den beiden Aufnahmepunkten zu extremen Belastungen kommen. Da bist Du sowohl mit Holz als auch Holz/GfK-Komposit sehr schnell am Ende. Die Kräfte musst Du m.E. eindeutig über größere Flächen bzw. einen größeren Teil der Flossenkante aufnehmen. Das würde auch ein anderes Problem entschärfen: Deine Flosenverankerung müsste mit einer extremen Präzision gefertigt sein, damit es nicht wackelt. Und ganz gleich, welches Material Du verwendest: Das Ganze wird mit der Zeit ausleiern.

Insgesamt bist Du dann sehr schnell bei der Frage, ob nicht eine fest verbundene und auswechselbare Einheit aus Motormount und Flossen konstruktiv einfach die weitaus überlegenere Lösung darstellt.

Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit... burnout
Hermann

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Beitrag 94473 [Alter Beitrag29. Januar 2006 um 15:01]

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Hi Fabian

Fast die gleiche Idee hatte ich auch schon. Zwar mit größeren Motoren, aber im Prinzip das
Gleiche. Hier

Gruß: Hermann

Risiko ist die Bugwelle des Erfolgs.

(Carl Amery)

sven1103

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Beitrag 94474 [Alter Beitrag29. Januar 2006 um 15:13]

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Hallo Hermann,

Schönes Projekt. Doch leider endet der Thread, bevor man die Kunststoffwinkel sieht. Es wäre jetzt sehr interessant, wie du diese verbaut hast.big grin

Hast du evtl ein Bild von der Verankerung der Finnen? Das wär super!


Gruß, Sven

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Beitrag 94497 [Alter Beitrag29. Januar 2006 um 21:03]

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@ Fabian,
Deine Idee in großen komplexen Modellen einen auswechselbaren Motormount
vorzusehen finde ich ebenfalls sehr gut!
Ich ziehe allerdings eine einfachere Version vor als die Flossenform zu ändern,
siehe dazu den Thread zu meiner TITAN, dort habe ich auch eine ganz einfache
Variante vorgestellt wie man das Ausgleichsgewicht in der Raketenspitze
ganz schnell ändern kann smile

Siehe hier: http://www.raketenmodellbau.org/forum?action=viewthread&threadid=59538&page=1

VG Andreas

Nicht quatschen, machen ;-)!

http://www.megacluster.de
FabianH

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Beitrag 94502 [Alter Beitrag29. Januar 2006 um 23:14]

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Also ich habe vorhin mal einen Versuchskörper gebaut, aus Holz. Das ganze System funkioniert wunderbar. Die Finnen sind im Moment noch ein klein wenig lose, aber wenn man das Ganze Teil wirklich präzise fertigt, dann Halten auch die Finnen super, ich werde noch ein wenig Masse unter die Fillets packen, dann drücken sich die Finnen fest ans Rohr.
Ich habe das ganze nun in einem 50mm Rohr gemacht, wenn das Körperrohr, und die Finnen dicker sind, geht das ganze leichter, da man nicht in einem so kleinen Maßstab arbeitet. Mich hat das System aber nun überzeugt, und die Präzision wird auch nicht das Problem sein, da ich die Spanten für mein Projekt lasern lasse.

Bilder folgen noch

MfG fabian
FabianH

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Beitrag 94518 [Alter Beitrag30. Januar 2006 um 14:02]

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Hier nun die ersten Bilder:
Eine Finnen mit den Stiften am TTW-Streifen:


Die Motorhalterung, mit den T-Fräsungen in den Spanten:


So sieht das ganze aus wenn es fertig zusmammengesteckt ist.


Hier sieht man noch das Ende des Motormounts:


Ich hätte die Spanten allerdings noch verglasen sollen, denn bei ständigen einsetzten verschleißen die Seiten an der T-Fräsung, und drohen auszubrechen. Liegt aber wahrscheinlich auch daran das der Prototyp kein Hochpräzisionsgerät ist, sondern nur zu Demonstrationszwecken gemacht wurde, und das alles ein wenig schwergängig ist.

MfG Fabian
Roman

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Beitrag 94523 [Alter Beitrag30. Januar 2006 um 15:21]

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Warum so aufwendig??

Viel einfacher geht es doch so:

Rollis Methode für einen wechselbaren MMT

mfg Roman

'Technisch gesehen hat alles funktioniert!'
-Ich (aber oft kopiert)
FabianH

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Beitrag 94525 [Alter Beitrag30. Januar 2006 um 15:49]

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Da kann ich aber die Finnen nicht auswechseln.

Mfg Fabian
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