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Tom

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Tom

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Beitrag 103459 , Batterien und Elektroniken [Alter Beitrag21. August 2006 um 12:05]

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Im Thread Solaris-Fliegen findet man ein Bild meiner geerdeten Rakete und die Frage, warum die landung schief ging sollte hier beantwortet werden.

Das Modell hatte einen Dentamag als Elektronik im Bauch.
Versorgt von einer 12 V Minibatterie. Irrtümlicherweise ging ich davon aus, dass diese Batterie eine konventionelle Primärzelle ist...

Weit gefehlt wie sich rausstellte...
Die Batterie war, wie sich nach dem Aufbiegen des Mantels feststellen lies, eine Reihenschaltung von Knopfzellen, die mehr oder weniger fest aneinander gereiht waren.



So war natürlich auch die Kapazität nicht so der Hit. Zudem kamen dann noch die Übergangswiderstände zwischen den einzelnen Zellen hinzu.
2 Starts waren absolut fehlerfrei, der 3. Start (an dem ich die Spannung vorher nicht gemessen hatte, da beim 2. Flug noch mehr als 12 V zu messen waren ...) dann der Reinfall. Trotz Lade-C mit 470µF auf der Schaltung reichte es nicht mehr für den Zünder...

Naja, nach dem Crash ist vor dem Bau.
Die Spitze ist platt aber der Rest intakt.

Deshalb, schaut euch eure Batterien SEHR genau an, damit es euch nicht auch so ergeht.

Gruß
Tom

Geändert von Tom am 21. August 2006 um 12:07

Achim

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Beitrag 103517 [Alter Beitrag22. August 2006 um 20:40]

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Hi Tom,
hattest du den Batteriemantel isoliert? Sieht auf dem Bild nicht so aus. Wenn nicht, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Batteriehalter über den Stahlmantel der Batterie einen Kurzschluss verursacht haben. Die dünne Lackierung des Mantels reicht als Isolierung keinesfalls aus.

Zerleg doch mal einen 9V-Block und guck wie da die Verschaltung der einzelnen Zellen erfolgt. Da nimmst du die garantiert nicht mehr für was wichtiges. Ich hab ja schon mal darüber was geschrieben. Da nehmen die Leute vergoldete Stecker und wissen gar nicht, wie lumpig manche batterien innerlich verschaltet sind....

Gruß,
Achim

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Tom

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Beitrag 103519 [Alter Beitrag22. August 2006 um 20:43]

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Zitat:
Original geschrieben von Achim

Hi Tom,
hattest du den Batteriemantel isoliert?

Gruß,
Achim




Hallo Achim,

ich nutze den Dentamag Basic und eine abgesetzte Batterie mit angelötetem Steckontakt für den Pfostenstecker. Kurzschluss ist auszuschliessen. Das war schlicht ein "lumpertes Ding" ...

Gruß
Tom
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Beitrag 118165 [Alter Beitrag19. April 2007 um 11:44]

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Zitat:


Hallo Achim,

ich nutze den Dentamag Basic und eine abgesetzte Batterie mit angelötetem Steckontakt für den Pfostenstecker. Kurzschluss ist auszuschliessen. Das war schlicht ein "lumpertes Ding" ...

Gruß
Tom



Hallo,

was ich da lese kommt mir bekannt vor, letzte Woche stürzte meine Silverstar (Eigenbau) aus 200m Höhe ab, in der Spitze ein Dentamag mit eben derselben Batterie. Am selben Flugtag eine Rakete mit Salt und der selben Batterie. Die Dinger scheinen nicht geeignet zu sein.
Ich nehme ab sofort nur noch Lipos, die kann man definiert laden und ist dann sicher.

Louis

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Beitrag 118387 [Alter Beitrag21. April 2007 um 04:26]

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Naja, ich benutze diese Batterien seit Jahren ausschliesslich ohne einen einzigen Ausfall. Man sollte halt einen geeigneten Halter verwenden statt dran rum zu löten und damit Gefahr zu laufen durch Überhitzumg die internen Kontaktierungen zu beschädigen.

Gruß,
Achim

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