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Oliver Arend

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Beitrag 7645453 , Doppelbronze bei der Spacemodelling-EM 2019 in Rumänien [Alter Beitrag18. September 2019 um 17:57]

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Bei der FAI Europameisterschaft im Spacemodelling erkämpften sich Uwe Brewka, Manuel Mähl
und Romano Suti unter Leitung des Teammanagers Harald Mähl in der Mannschaftswertung der
Klasse S3A Bronze. Sascha Steinbeck rundete den Erfolg mit einer weiteren Bronze-Medaille in der
Einzelwertung der Klasse S8E/P ab.


Nachdem 2018 leider fast alle nationalen Wettbewerbe auf Grund gesetzlicher Einschränkungen bei
der Verwendung der benötigten Triebwerke und dieses Jahr auf Grund der Wetterlage ausfallen
mussten, reiste die deutsche Delegation ohne aktuelle Wettkampfpraxis vom 23. bis 31. August zur
Europameisterschaft in den 8 Klassen des Spacemodelling nach Buzău in Rumänien und trat in 6
Klassen gegen 18 weiter Nationen an.

Die ersten Wettbewerbe waren geprägt von starkem Wind, der unsere wenige Gramm schweren
Raketen bereits beim Start sehr beeinflusste, sie teilweise kilometerweit abtrieb und damit die
Verfolgung und Bergung erschwerte. Leider betraf dies auch die offiziellen Zeitnehmer, die teilweise
die Flüge nicht vollständig verfolgen konnten und damit zu kurze Flugzeiten erfassten.

Bereits beim ersten Wettbewerb in S6A (Raketen mit Flatterband) gelang es unseren Sportlern sich
nach anfänglichen Problemen schnell dem Wind anzupassen, wodurch Manuel Mähl nur knapp am
Podest vorbeischrammte und trotz eines zu kurz gewerteten Fluges noch einen tollen 5. Platz
belegen konnte.

Bei ähnlichen Bedingungen fand am nächsten Tag der Wettbewerb in S3A - Fallschirmraketen - statt
und es wurde ein Auf und Ab der Gefühle. Da die Modelle hier von allen Klassen am weitesten
fliegen, war Taktik gefragt, um sie bei möglichst hoher Flugzeit noch bergen und erneut starten zu
können, was im ersten Durchgang bei 2 von 3 Modellen und guten Zeiten auch gelang. Doch im 2.
Durchgang patze das ganze Team mit ungültigen oder kurzen Abwind-Flügen, wonach keiner mehr
mit einer Top-Platzierung rechnete. Auch nicht nach einem perfekten dritten Durchgang mit
Maximalzeiten aller Sportler. Doch da wohl viele Nationen Probleme bei der Modellbergung hatten
und daher nicht drei Mal starten konnten, reichte es zum überraschenden Team-Bronze und die
Freude war groß!

Zwei Tage später wurde bei nachlassendem Wind und zunehmender Hitze noch der Wettbewerb
unter den funkferngesteuerten Raketengleitern durchgeführt. Hier zählt es nach genau 6 Minuten
möglichst exakt inmitten eines Zielkreises zu landen. Mit vier nahezu fehlerfreien Flügen qualifizierte
sich Sascha Steinbeck souverän für das Fly-Off der besten 5 Piloten und flog in den folgenden zwei
Final-Flügen zu Bronze und sorgte damit für den zweiten Erfolg bei der EM für Deutschland.

Quelle:
Erwin Metz
Bundeskommission Modellflug
Fachausschuss Presse und Öffentlichkeitsarbeit







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