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RalfB

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RalfB

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Beitrag 7650815 [Alter Beitrag29. November 2021 um 19:30]

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@Andreas

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Andreas B.

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Beitrag 7650816 [Alter Beitrag29. November 2021 um 19:56]

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Zitat:
Original geschrieben von RalfB

@Andreas

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Na klar smile ! Ist aber für uns in DL praktisch nicht umsetzbar, da der Pyrodex "Ring of Fire " wohl in absehbarer Zeit
keine BAM-Zulassung erhalten wird....

Andreas

Geändert von Andreas B. am 29. November 2021 um 19:59


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RalfB

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RalfB

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Beitrag 7650818 [Alter Beitrag29. November 2021 um 20:23]

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Geht doch nur darum, wie man den Entlüftungsschlauch nach innen in die Brennkammer abdichtet.
Hast Du eine Idee? Bleibt der Schlauch dicht, wenn auf der anderen Seite das N2O hoch steigt?
Mir fehlen schlicht die Möglichkeit so was auszuprobieren.
Diplom-Pyromane

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Beitrag 7650819 [Alter Beitrag29. November 2021 um 20:50]

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Wenn ich meine abschätzende Berechnung nochmal anwende, komme ich bei 3s Brenndauer auf ca. 50 g gasf. NO2 Verlust für ein 1 mm Ventloch allein während der Flugdauer.

Ein 54mm J-Motor mit 0,91 Litern N2O Volumen, würde bei einer Flüssigdichte von ca. 820 kg/cbm ~ 770 g N2O in vollem Zustand enthalten.

Also träten ca. 7% Verlust im Flug auf.

Insgesamt geht wohl mehr verloren bei Zustand voll über den Schlauch in die Umgebung, bis der eigentliche Start erfolgt ist.

Abhängig von der Reaktionszeit des Starters und der Anfeuerungsdauer bis der Schlauch endlich durchgebrannt ist.

Schätzen wir das auch noch ab, unter der Annahme, dass so ein älterer Herr wie ich Reaktionszeiten wie folgt hätte und wir nicht weiter das Betankungsknöpfchen gedrückt halten am GSE:

Erkennen der Dampffahne -> 2s nach Zustand voll
Countdown 3,2,1 -> 3s
-> 2s ab Zündung bis Schlauch durch
also mind. 7 s in Summe: macht ~ 200 g N2O.

Auch, wenn die Tatsache Kredit geben dürfte, dass der Schlauch zusätzlichen Druckverlust generiert und dadurch die Abgabe verlangsamt und die Flüssigphase beim Betanken deutlich abkühlen dürfte, was zusätzlich den treibenden Druck verringert, es bleibt eine Menge Verlust, also lohnen die Gedanken schon.

Erste Abhilfe wäre vielleicht, Countdown sparen (sicherheitsmäßig bedenklich).
Zweite Anhilfe GSE Betankung gedrückt halten (scheisse, da N2O verheerendes Treibhausgas)
Dritte: optimale Anfeuerung "konstruieren", kann aber schwierig sein, zu viel des Guten kann darin enden, dass der Schlauch platzt, aber noch nicht genügend Energie vorhanden ist, um durchzuzünden (also auch kacke).

Ich persönlich würde eine Betankung mit Schließung des Vent präferieren und Betankung von unten mit Lanze, und Verschließen der Betankungsöffnung durch z.B. ein Rückschlagventil. Lanze zieht sich beim Start hoffentlich aus der Betankungsöffnung. Gezündet durch Pyro-Grain, das die Einspritzdüsen abdichtet. Aber das ist blasse Theorie mit wahrscheinlich vielen Problemen in der Umsetzung. Das Problem mit den Treibhausgasen bis der Tank voll ist, wird damit nicht gelöst, das geht nur mit Dauerdrucktank und Füllung vor dem Flug (Feuerzeugprinzip).

Grüße

Thomas












Geändert von Diplom-Pyromane am 29. November 2021 um 20:53

Andreas B.

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Beitrag 7650821 [Alter Beitrag29. November 2021 um 22:04]

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Zitat:
Original geschrieben von Diplom-Pyromane


Schätzen wir das auch noch ab, unter der Annahme, dass so ein älterer Herr wie ich Reaktionszeiten wie folgt hätte und wir nicht weiter das Betankungsknöpfchen gedrückt halten am GSE:

Erkennen der Dampffahne -> 2s nach Zustand voll
Countdown 3,2,1 -> 3s
-> 2s ab Zündung bis Schlauch durch
also mind. 7 s in Summe: macht ~ 200 g N2O.

Thomas




He Thomas, da schätzt du deine Reaktionszeit aber sehr pessimistisch ein....fg ruhe

Ich kündige den Start meiner Hybridraketen vorab immer so an, das sofort nach Erkennung der Dampffahne
gezündet wird, da sind alle Zuschauer drauf vorbereitet und ein extra Countdown entfällt.
Also ich denke von: "Tank voll", bis Motor an, vergehen keine 2 Sekunden und somit entstehen wesentlich weniger Verluste.

VG Andreas

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Diplom-Pyromane

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Beitrag 7650822 [Alter Beitrag29. November 2021 um 22:57]

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Hi Andreas,

hast Recht, mache ich jetzt auch so, bin über meine eigene Berechnung erschrocken wink

Grüße

Thomas
legranddudu

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Beitrag 7650825 [Alter Beitrag01. Dezember 2021 um 10:06]

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Zitat:
Original geschrieben von Andreas B.

Zitat:
Original geschrieben von Diplom-Pyromane


Schätzen wir das auch noch ab, unter der Annahme, dass so ein älterer Herr wie ich Reaktionszeiten wie folgt hätte und wir nicht weiter das Betankungsknöpfchen gedrückt halten am GSE:

Erkennen der Dampffahne -> 2s nach Zustand voll
Countdown 3,2,1 -> 3s
-> 2s ab Zündung bis Schlauch durch
also mind. 7 s in Summe: macht ~ 200 g N2O.

Thomas




He Thomas, da schätzt du deine Reaktionszeit aber sehr pessimistisch ein....fg ruhe

Ich kündige den Start meiner Hybridraketen vorab immer so an, das sofort nach Erkennung der Dampffahne
gezündet wird, da sind alle Zuschauer drauf vorbereitet und ein extra Countdown entfällt.
Also ich denke von: "Tank voll", bis Motor an, vergehen keine 2 Sekunden und somit entstehen wesentlich weniger Verluste.

VG Andreas




Macht Sinn wink
VG Denis

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