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Wie wichtig ist die Rechtschreibung
Die Umfrage ist beendet.
Sch...egal, Hauptsache man erkennt was gemeint ist.
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Etwas Bemühen sollte erkennbar sein!
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Jugend-slang für Neulinge Ok, später wird es ernst.
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segejkorolev

Wasserraketenbauer

segejkorolev

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Beitrag 133396 [Alter Beitrag05. Dezember 2007 um 04:22]

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Grüße!

Also hier stimme ich Charly und Markus 100% Recht. Man muss schließlich lernen, dass NICHTS geschenkt ist.

MfG Stefan

"Die Einen sahen die Zukunft. Er machte sie!" Zitat aus Martin Scorseses "The Aviator".
„Je einfacher eine Konstruktion ist, desto genialer ist sie. Kompliziert bauen kann jeder.“ Sergej Pavlovitsch Korolev

Blackpuma

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Blackpuma

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Beitrag 133401 [Alter Beitrag05. Dezember 2007 um 07:12]

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Also ich kenne Hautpschulen da ich selber eine besucht habe. Ich muss sagen ich war mit meinen Mitschülern recht zufrieden. Von einer Art "2 Klassen Gesellschaft" hätte ich nichts gemerkt. Das kann ich sagen weil meine Schwester in ein Gymnasium ging. Also hat HS oder Gym nicht zwingend etwas mit dem Geld der Eltern zu tun.

Von der anderen Seite kenne ich das weil mein Schwiegervater und meine Schwiegermutter HS Lehrer sind und ich jeden Mittwoch mit 5 anderen HS Lehrern Fussball spiele. Also was ich da so mitbekomme sind die Lehrer echt "arme Schweine".

Schlechte Leistungen gehören bestraft. Nur aus ihren Erzählungen lässt sich das nicht verwirklichen. Wenn ein Schüler eine 5 am Ende des Jahres hat bzw. bekommen soll gibt es einen riesen Aufstand von den Eltern des Schülers bzw. der Schülerin. Der Direktor zitiert den Lehrer zu ihm wo er gefragt wird wie er dazu kommt diesem eine 5 zu geben. (Anzumerken ist das der Schüler brav ist!) Nur ein Beispiel.

Ein anderes dafür ist wieder dieses. Sie haben Schüler die vulgäre Sprüche von sich geben, unaufmerksam sind, den Unterricht stören, usw. aber einen Notenschnitt von 2 haben.

Wie soll ein Lehrer da durchgreifen?

@Sergej: Welche HS und Gym warst du?

Geändert von Blackpuma am 05. Dezember 2007 um 07:13


Einmal Weltraum und zurück!

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Stefan Meyer

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Stefan Meyer

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Beitrag 133418 [Alter Beitrag05. Dezember 2007 um 08:21]

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Zitat:
Original geschrieben von CharlyMai

Meine Fresse (Neudeutsch !!). Wenn ich DAS lese springt mir echt der Draht aus der Mütze .. Lasst sie doch Durchrasseln, oder seit wann wird Konsequenz bei Lehrern bestraft ?
viele Grüße
Charly



Nun ja, eigentlich schon relativ lange. Die institutionellen Hürden sind höher als die meisten es wissen: Es müssen Nachprüfungen angesetzt werden, pädagogische Begründungen formuliert werden und bei Widerspruch der Eltern muss nachgewiesen werden, dass das Kind vorher alle erdenklichen Fördermaßnahmen bekommen hat. Oder es wird wie in Bremen eine zeitlang, das "Sitzen bleiben" gleich per Verordnung verboten.
Die erwähnten Maßnahmen sind nicht falsch, nur nicht durchführbar da die Zeit und das Personal nicht vorhanden ist.

Um nicht missverstanden zu werden, ich unterrichte gerne in der Hauptschule und habe keine Probleme mit den Menschen dort. Einzeln sind sie in aller Regel eh nett, nur als Schülergruppe teilweise schwer erträglich.'
Das wiederum laste ich nicht ihnen, sondern ihren Eltern oder der Gesellschaft an.

Gruß Stefan

"Was Du auf morgen verschieben kannst, verschiebe! So gewinnst Du einen freien Tag" Tschechisches Sprichwort
robby2001

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robby2001

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Beitrag 133463 [Alter Beitrag05. Dezember 2007 um 15:50]

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Moin!

Zitat:
Lasst sie doch Durchrasseln,



...wenn das mal so einfach wäre!

Charly, ich kann mir gut vorstellen, dass du als Meister dir die Haare raufst, wenn die Gesellen nichts
gebacken bekommen. Besonders im Handwerk kommt´s auf jeden Euro an und wenn man da noch
einen Gesellen anlernen muss, ist das nicht hinnehmbar.
Wir verabschieden teilweise auch Azubis ins Gesellenleben, bei denen wir uns hinterher sagen:
Au backe, der taugt ja nur zum Werkstatt fegen oder Materiallager aufräumen.

Ich möchte den Beitrag von Stefan aufgreifen und mal darstellen, wie machtlos wir in dieser Situation
als Lehrer bzw. Prüfer geworden sind.
Ich arbeite nebenberuflich im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Bielefeld für den
Ausbildungsberuf Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik. Insofern bin ich da "direkt vor Kohle".

Das Berufssschulzeugnis spielt nur eine Rolle, wenn der Azubi seine Ausbildung verkürzen möchte.
Mit dem Ausgang der Gesellenprüfung hat das nichts zu tun.
Ebenfalls kann ein Azubi rechtlich aufgrund schlechter Noten in der Berufsschule nicht sitzenbleiben.
Das einzige, wo das Zeugnis vielleicht eine Rolle spielt ist, ob der Azubi aufgrund guter Noten eine Sach-
oder Geldpreis von Betrieb erhält, oder ob er wegen schlechter Noten vom Meister einen Tritt in den
Hintern bekommt.
Mehr braucht der Azubi nicht zu fürchten.
Und allein das ist doch schon ein riesen


Als einzige Möglichkeit bleibt da also die Gesellenprüfung. Aber selbst da kann sich der Azubi viel
erlauben.
Wir hatten bei der letzten Besprechung des Prüfungsausschusses mal etwas "herumgesponnen"
und ein Szenario entworfen, bei dem der Azubi noch bestehen würde.

So, ich hoffe, da liest jetzt kein Metallbau-Azubi aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe mit, sonst
kann ich mir mein eigenes Grab schaufeln.

Folgendes Szenario:

- Der Azubi schreibt in der Theorie (sie besteht aus insgesamt drei Teilen) in zwei Teilen eine Fünf.

- Der Azubi fertigt in der praktischen Prüfung ein Werkstück an, bei dem alle Toleranzen im grünen
Bereich liegen. Dann nimmt er das Werkstück, stiefelt zu Bandsäge und schneidet das ganze in zwei
Hälften und knallt es dem Prüfungsausschuss auf´s Pult.
Wir müssten dann anhand eines Messprotokolls Lochabstände, Schweissnähte und Bohrungen usw.
nachmessen. Der Punkt "Funktionstüchtigkeit" ist im Mesprotokoll nur einer von vielen. Daher könnte
er sogar bei diesem Werkstück eine Note bekommen, die besser als 5 ist!

- Der Azubi setzt sich danach in die mündliche Prüfung und macht nichts anderes als eine oder
zwei Fragen zu beantworten und danach die Bildzeitung herauszuholen und aus dem Horoskop
zu zitieren!

Und jetzt der Hammer: der Azubi könnte - das wäre theoretisch möglich - die Gesellenprüfung
bestehen. Wumm!

Und dagegen könnten wir nichts machen, die Prüfungsverordnung schreibt uns alles vor.
Die Prüfungsordnung zu ändern ist allerdings eine politische Frage. Und der Erfolg und Misserfolg einer
Regierung wird doch in erster Linie an den Arbeitslosenzahlen gemessen. So sieht´s doch aus.
Daher fehlt doch der politische Wille für schwere Prüfungen und damit einhergehende steigende
Arbeitslosenzahlen unter Jugendlichen.

Wie kann man denn nun an das Problem herangehen?

Da gibt es genug Möglichkeiten.
Als erstes muss massiv auf dem Bildungssektor investiert werden. Mehr Lehrerstellen bedeuten
kleinere Lerngruppen und damit eine Betreuung der Schüler, wie sie eigentlich nötig wäre.

Ganztagsschulen. Das funktioniert in vielen anderen europäischen Ländern schon lange.

Erziehungskurse für Eltern.


...puuh, jetzt brauche ich erst einmal einen beruhigenden Tee.

Gruß Robert
segejkorolev

Wasserraketenbauer

segejkorolev

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Beitrag 133481 [Alter Beitrag05. Dezember 2007 um 20:40]

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Grüße!

Also ich persönlich habe NIE (auch in der HS) die Eltern verstanden, die wegen der schlechten Noten ihrer Kinder einen Aufstand gemacht hatten. Ich war jedenfalls immer froh, dass ich das bekam, was ich verdiente, denn ich wollte nichts geschenkt. Das hat mich vor Allem härter gemacht.

Ich halte ehrlich gesagt ebenfalls die Lehrer für echt arm, weil leider akzeptieren manche Eltern einfach nicht, dass ihre Lieblinge nun auch Menschen sind und Fehler machen, und daher dann den Fehler auf die Lehrer schieben. Ich habe jedenfalls IMMER gute Beziehungen mit meinen Lehrern gehabt, und wenn ich schlechte Noten hatte, bin ich NIE zum Lehrer gegangen, und hab um meine Note verhandelt,sondern habe sie akzeptiert und das gaze "wie ein Mann" genommen.


@ BlackPuma: Erst war ich in der ÜHS (Übungshauptschule) Baden bei Wien und dann im BORG (Bundesoberstufenrealgymnasium) wr. Neustadt.

MfG Stefan


Geändert von segejkorolev am 05. Dezember 2007 um 20:44


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CharlyMai

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Beitrag 133505 [Alter Beitrag05. Dezember 2007 um 23:09]

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Hi Robby

Zitat:
Au backe, der taugt ja nur zum Werkstatt fegen oder Materiallager aufräumen



naja, da muss man schon ein riesen Betrieb sein, wenn man einen nur dafür brauchen kann, wir mit unseren .. ähh .. naja, 1 Dipl.Ing., 1 Meister, 1 Geselle, einer Hilfskraft in der Technik (halbe Stelle) und eine halbe Stelle in der Buchhaltung macht .. ahja ..5 Personen (puuuh kann doch noch zählen) könnten so einen nicht gebrauchen...



Zitat:
Ganztagsschulen. Das funktioniert in vielen anderen europäischen Ländern schon lange.


Joja .. war ich .... 9 Stunden Schule am Tag, um 15:00 - 15:30 Zuhause... Mampf in der Schule ...(vielleicht hat mir deshalb das Essen beim Bund in 8 Jahren immer geschmeckt ?!?) Und ich fand es Okay ... Das mit dem "keine Hausaufgaben" konnte man zwar vergessen, aber .. man sieht ja, was aus mir geworden ist .... Ähh .. naja .. oder hätte mal werden sollen ....


Zitat:
Das Berufssschulzeugnis spielt nur eine Rolle, wenn der Azubi seine Ausbildung verkürzen möchte.



Diese Aussage kann ich nicht so im Raum stehen lassen, denn ich schaue mir sehr wohl das Zeugnis an, bevor ich mein "OK" zur Einstellung gebe. Zum Glück werde ich da in der Fa. auch noch gefragt, und bekomme da nicht einen... ähh OK ihr wisst was ich meine... vor die Nase gesetzt ...
Der Betrieb der das nicht macht kann gleich dichtmachen...

Achtung Appell:
Ich kann nur den jüngeren Schülern, oder gerade Lehrlingen nur empfehlen das Beste aus sich selbst herauszuholen... Und wer sagt, dass man nach der Schule oder der Lehre nicht mehr lernen braucht, der ist total auf dem Hozweg. Mit dem Einstieg in das Berufsleben fängt das lernen erst richtig an !! Und wer meint, das es Heutzutage einen halbwegs vernünftigen Job OHNE Englisch in Wort und Schrift gibt, der meint als halbwegs vernünftigen Job denen, der mit so einem Piekser durch den Park rennt ....

viele Grüße
Charly


•"Der Glaube an eine bestimmte Idee gibt dem Forscher den Rückhalt für seine Arbeit.
Ohne diesen Glauben wäre er verloren in einem Meer von Zweifeln und halbgültigen Beweisen." Konrad Zuse

•Konstruiere ein System, das selbst ein Irrer anwenden kann, und so wird es auch nur ein Irrer anwenden wollen.

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Beitrag 133523 [Alter Beitrag06. Dezember 2007 um 11:22]

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Das die Prüfungen für Lehrlinge so einfach sind kann ich nicht stehen lassen. Es kommt wohl auch auf den Berufszweig an. Die Prüfungen als Hörgeräteakustiker sind alles andere als leicht. Da sind ab und zu Durchfallquoten von 50% dabei. Das sagt schon viel aus. Gerade die Praxis ist da alles andere als Leicht. Die Zeit die man hat sind sehr knapp bemessen. Einmal mit dem Fräser abgerutscht und über eine wichtige stelle gekommen hat es sich schon im Prüfungsteil Fräsen erledigt. Ist da zwar zum glück noch nicht gleich der Durchfall durch die Prüfung aber wenn man es woanders noch vermasselt dann sieht es schlecht aus.

Östlichster Raketenflieger Deutschlands.
Turambar

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Beitrag 133532 [Alter Beitrag06. Dezember 2007 um 13:59]

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Kurzer Einwurf:

HEUTE bei Oli Geissen:

Nachsitzen - Ich habe keinen Bock auf Schule!




Ich hab mir ja schon öfters überlegt dass eine Bombe im Aufenthaltsbereich von Talkshows wohl die beste Lösung wäre..

Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: Die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
- Wernher Freiherr von Braun

http://are.modellraketen.at

MfG
Stefan
segejkorolev

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Beitrag 133569 [Alter Beitrag06. Dezember 2007 um 20:56]

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Grüße!


Zitat:
Ich hab mir ja schon öfters überlegt dass eine Bombe im Aufenthaltsbereich von Talkshows wohl die beste Lösung wäre..



Leider ist das nur ein kleiner Prozentsatz.

MfG Stefan

PS: Solltest aber auch die Babsi Karlich miteinbeziehenwink

"Die Einen sahen die Zukunft. Er machte sie!" Zitat aus Martin Scorseses "The Aviator".
„Je einfacher eine Konstruktion ist, desto genialer ist sie. Kompliziert bauen kann jeder.“ Sergej Pavlovitsch Korolev

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